03 / Leistungen

Krisen­kommunikation — wenn die erste Stunde zählt.

Reputations­schäden entstehen nicht in Wochen. Sie entstehen in Stunden — manchmal in Minuten. Wer in diesen ersten Stunden das Falsche sagt, sagt es für Jahre. Wer schweigt, überlässt das Narrativ anderen.

Krisen­kommunikation bezeichnet die strategische Kommunikation in einer akuten Reputations- oder Eskalationssituation. Ziel ist es, das eigene Narrativ zu kontrollieren, bevor Medien, Social Media oder Mitbewerber es besetzen. Im Unterschied zu einer klassischen Krisen­kommunikation Agentur erhalten Sie bei Markus Kurz direkten Zugang zum erfahrenen Berater — keine Delegationsstufe, kein Junior-Ansprechpartner. Für Mandate mit juristischer Dimension steht Litigation PR zur Verfügung: kommunikative Begleitung von Gerichtsverfahren, eng abgestimmt mit dem Rechtsteam.

24 / 7 erreichbar
Im Krisenfall: +49 172 8124378
Erfahrung Erleuchtetes Fenster in dunkler Skyline bei Sturm – Krisenkommunikation

Über hundertmal dabei.
Nicht als Zuschauer.

Unternehmen, die ums Überleben kämpften. Staatliche Institutionen unter internationalem Druck. Mandanten, die mit Staats­anwaltschaften und Gerichten konfrontiert waren. Krisen­kommunikation ist meine Kern­kompetenz.

Nicht weil ich ein Krisen­kommunikations-Handbuch schreibe. Sondern weil ich in Krisen war — als derjenige, der das Telefon abnimmt, die Strategie entwickelt und am nächsten Morgen mit dem Ergebnis lebt.

Krisen­kommunikation ist keine Frage von Kreativität.
Sie ist eine Frage von Erfahrung, Schnelligkeit und der Fähigkeit, unter Druck klare Entscheidungen zu treffen.

Was den Unterschied macht

Gute Krisen­kommunikation —
und ihr Gegenteil.

— Schlecht

Schweigen, warten, defensiv reagieren.

Das Unternehmen schweigt zu lange, weil es auf vollständige Information wartet. Journalisten, Social-Media-Nutzer und Wettbewerber füllen die Informations­lücke mit Spekulationen. Wenn das Unternehmen reagiert, ist das Narrativ längst geschrieben — und die Reaktion wirkt defensiv, ausweichend, unglaubwürdig.

+ Gut

Schnell, differenziert, initiativ.

Reagiert schnell, auch wenn noch nicht alle Fakten bekannt sind. Setzt frühzeitig eigene Informations­punkte. Spricht Zielgruppen differenziert an — Medien, Mitarbeiter, Kunden, Behörden, Investoren bekommen unterschiedliche Botschaften, alle die gleichen konsistenten Fakten. Behält die Initiative, statt zu reagieren.

Leistungen

Sechs Werkzeuge
für die Ausnahme­situation.

01
Sofort­reaktion 24/7
Im Krisenfall innerhalb von Stunden erreichbar. Kein Ticket-System. Kein Junior-Ansprech­partner. Schnelle Lage­analyse und belastbare Erst­reaktion in wenigen Stunden.
02
Krisen­prävention & Planung
Die beste Krisen­kommunikation ist die, die man nicht braucht. Vulnerable Themen identifizieren, Sprach­regelungen entwickeln, Kommunikations­prozesse festlegen, Medien­training, realistische Krisen­übungen.
03
Litigation PR
Kommunikative Begleitung von Gerichts­verfahren — eng abgestimmt mit dem Rechtsteam. Mandanten begleitet bis zu den höchsten deutschen Gerichten. Was darf gesagt werden? Was sollte gesagt werden? Was auf keinen Fall?
04
Pressesprecher auf Zeit
Wenn der eigene Sprecher ausgefallen ist, externe Perspektive nötig wird oder diskrete Begleitung strategisch sinnvoller ist. Medienanfragen, Statements, Vertretung nach außen.
05
Reputations­management
Die Krise endet nicht mit dem letzten kritischen Artikel. Strukturierter Weg zurück: ehrliche Bestands­aufnahme, priorisierte Zielgruppen, messbarer Maßnahmen­plan. Für die laufende und strategische Arbeit danach: Reputations­management →
06
Internationale Krisenmandate
Ausländische Botschaften, Insolvenz­verfahren, politisch exponierte Personen — mit unterschiedlichen Nachrichten­logiken, Transparenz­kulturen und geo­politischen Sensibilitäten. Englisch als Arbeits­sprache.
Sonderbereich

Litigation PR —
wenn das Gerichtsverfahren
zur Medienfrage wird.

Was ist Litigation PR?

Litigation PR bezeichnet die kommunikative Begleitung von Gerichtsverfahren mit öffentlicher Aufmerksamkeit. Der rechtliche Ausgang eines Verfahrens und seine mediale Wahrnehmung sind zwei unterschiedliche Fragen — ein Unternehmen kann einen Prozess gewinnen und trotzdem einen Reputationsschaden davontragen, wenn die Kommunikation währenddessen nicht funktioniert hat. Litigation PR sorgt dafür, dass das öffentliche Bild des Mandanten während des Verfahrens geschützt bleibt, ohne die Rechtsstrategie zu gefährden.

Fallarten und Zusammenarbeit mit dem Rechtsteam

Mediale Aufmerksamkeit für ein Verfahren entsteht in unterschiedlichen Konstellationen — typischerweise bei Strafverfahren, größeren Zivilprozessen, Insolvenzverfahren oder anderen öffentlichkeitswirksamen Auseinandersetzungen. In jeder dieser Konstellationen gilt dieselbe Grundregel: Kommunikation und Rechtsstrategie müssen zusammenpassen, dürfen sich aber nicht gegenseitig im Weg stehen.

Ich habe Mandanten durch Verfahren bis zum Bundesverwaltungsgericht begleitet — als Kommunikationsberater, eng abgestimmt mit dem jeweiligen Rechtsteam. Vor jeder öffentlichen Aussage stehen drei Fragen: Was darf gesagt werden? Was sollte gesagt werden? Und was sollte auf keinen Fall gesagt werden? Diese Abstimmung läuft durchgehend, nicht nur bei der ersten Stellungnahme — denn ein Verfahren entwickelt sich, und mit ihm die Kommunikationslage.

Die ersten Stunden

Wenn Sie anrufen.
Was als Erstes passiert.

+ 0 h

Lage­analyse

Was ist passiert? Was ist öffentlich bekannt? Was könnte noch bekannt werden? Welche Stakeholder sind betroffen? Welche Medien sind bereits aktiv?

+ 2 h

Erst­reaktion

Belastbare Sprachregelung, erste Statements für die wichtigsten Zielgruppen. Und vor allem: rechtzeitig.

+ 6 h

Stakeholder-Dispatch

Differenzierte Ansprache: Medien, Mitarbeiter, Kunden, Behörden, Investoren — unterschiedliche Botschaften, gleiche konsistente Fakten.

+ 24 h

Initiative übernehmen

Aus dem Reagieren ins Agieren. Eigene Informations­punkte setzen, das Narrativ aktiv gestalten — bevor andere es tun.

FAQ

Sechs
Fragen.

Wann sollte ich einen Krisen­berater einschalten? +
So früh wie möglich — idealerweise bevor die erste Anfrage einer Redaktion eintrifft. Jede Stunde, die Sie früher handeln, gibt mehr Handlungsspielraum und kostet weniger Reputations­kapital. Wenn Sie sich fragen, ob Sie eine Krise haben — haben Sie eine.
Was ist der Unterschied zwischen Krisen­kommunikation und Reputations­management? +
Krisen­kommunikation ist die akute Reaktion — reaktiv, schnell, auf den konkreten Auslöser ausgerichtet. Reputations­management ist langfristig, strategisch, kontinuierlich. Gutes Reputations­management macht Krisen weniger wahrscheinlich.
Was ist Litigation PR und wann ist sie relevant? +
Kommunikative Begleitung von Gerichts­verfahren mit öffentlicher Aufmerksamkeit — Strafverfahren, größere Zivil­prozesse, Insolvenzen, öffentlichkeits­wirksame Auseinander­setzungen. Ziel: das öffentliche Bild des Mandanten schützen, ohne die Rechts­strategie zu kompromittieren.
Wie reagiert man auf einen Shitstorm? +
Die ersten 2–4 Stunden sind entscheidend. Früh reagieren, Sachverhalte klarstellen, keine defensiven oder aggressiven Gegenangriffe. Ein Shitstorm spiegelt oft ein tieferliegendes kommunikatives oder inhaltliches Problem wider — das adressiert werden muss.
Was kostet Krisen­kommunikation? +
In akuten Situationen Tagessatz oder einmaliges Krisen­honorar. Für Prävention projekt­basiert. In einer Krise ist Zeit wertvoller als das Aushandeln von Konditionen — pragmatische Basis schnell vereinbart, Details anschließend geklärt.
Bieten Sie auch internationale und mehr­sprachige Krisen­kommunikation an? +
Ja. Krisenmanagement für Botschaften, internationale Unternehmen und Institutionen. Englisch als Arbeits­sprache. Die spezifischen Heraus­forderungen — unterschiedliche Nachrichten­logiken, Transparenz­kulturen, geopolitische Sensibilitäten — kenne ich aus eigener Erfahrung.
Sofort

In einer Krise zählt
jede Stunde.

Kein Formular. Kein Wartezimmer. Kein Rückruf in 48 Stunden. Rufen Sie direkt an.

+49 172 8124378 markus.kurz@mkpr.info
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Markus Kurz